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Wenn der Fisch reden könnte, wäre seine Kernaussage "Wasser ist nicht gleich Wasser"

Die Grundlage unseres Lebens unterliegt vielen einzelnen Faktoren, welche darüber bestimmen ob ein Wasser für uns "gut" oder "schlecht" ist...

Spannend wird es, wenn der Mensch für das Tier darin eingreift um ihm "gutes" Wasser zu bieten...

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Die Anpassung der Wasserwerte im Aquarium

Reicht denn nicht einfach mein Leitungswasser im Aquarium?

In vielen Fällen, ja. Allerdings sind die Anforderungen an das Wasser je nach Besatz des Aquariums unterschiedlich.

Es gibt viele Faktoren im Leitungswasser welche wir berücksichtigen müssen. Einige davon möchten wir Ihnen darstellen.

Nitratfilter und Phosphatfilter

Nitrat NO3 ist ein Abbauprodukt der Ausscheidungen von Ihren Aquariumbewohnern. Ebenso ensteht Nitrat beim Zersetzen von Aquarienpflanzen. Im Kreislauf wird Nitrat von Pflanzen wieder verwertet um weiter wachsen zu können. Nitrat ist ein wesentlicher Nährstoff für Pflanzen. Allerdings kann und wird Nitrat nur in gewissen Mengen benötigt. Bei dicht bepflanzten Aquarien sprechen wir von einem Nitratwert in Höhe von ca 20mg/l - 25mg/l. Werte darüber hinaus führen zu einem Ungleichgewicht, welches sich Algen gerne zu nutze machen. In Barschaquarien, Diskus Aquarien etc in denen kaum Bepflanzung vorhanden istz, ist der Schwellenwert für NO3 deutlich geringer.

Haben wir nun als Beispiel einen Zielwert von 20-25mg/l und im Leitungswasser sind bereits 40mg/l vorhanden, würden wir mit jedem Wasserwechsel noch mehr Nitrat in das Aquarium einbringen. Wir würden sogar wetten, dass jeder dritte Aquarianer die angegebenen Wasserwerte von seinem Wasserversorger gar nicht kennt oder eingesehen hat. Diese sind in der Regel auf der Homepage Ihres Wasserversorgers hinterlegt und werden jedes Quartal aktualisiert.

Man wundert sich dann warum Algen wachsen und warum man den Nitratwert nicht in den Griff bekommt. In Foren oder Facebookgruppen wird dann geraten "mach einen Wasserwechsel wenn der Nitratwert zu hoch ist", die Folge davon... noch mehr Nitrat im Aquarium, noch mehr Wasserwechsel, noch mehr Nitrat....

Hier gilt es also, Nitrat abzubauen bzw Nitrat zu binden und dieses aus dem Wasser heraus zu bekommen. Am besten funktionieren hier sogenannte Ionenasutauscher in Form von Nitratharzen.

Diese tauschen aufgrund unterschiedlicher Teilchenladungen Stoffe aus. Nitrat wird gebunden und Chlorid wird anstattdessen freigegeben. Chlorid-Ionen sind ein natürlicher und wichtiger Bestandteil des Wasser, kommen sogar im Regenwasser vor, aber es sollte mit diesen genauso wenig wie mit Nitrat-Ionen zu einer Überanreicherung kommen. Daher ersetzen Nitratfilter nicht die Wasserwechsel, sondern Sie verzögern diese deutlich.

Man sollte allerdings eines beachten:

Ist kein Nitrat NO3 zum Binden mehr vorhanden werden weitere Stoffe mit -at am Ende gebunden. hierzu gehört dann leider auch Karbonat. Es gibt Züchter bei welchen die Tiere starben weil die Karbonathärte vollständig aufgebraucht wurde. Daher sollten Sie bei einer dauerhaften Filterierung am Aquarium die Wasserwerte im Blick haben. Möchten Sie nur das Wechselwasser filtern, ist es deutlich entspannter.

Zeolithfilter / Aktivkohlefilter

Kupfer, Blei, Chlor, Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Medikamentenrückstände.... und und und...

Alles (Schad-)Stoffe im Wasser welche zum Teil komplett unerwünscht sind, bzw bereits in geringen Dosen (im Vergleich zu Nitrat zb) tödlich sein können. Es gilt hier derartige Stoffe zu binden und gänzlich aus dem Wasser zu entfernen. Mit Zeolithfiltern und Aktivkohlefilter können Sie dies bewerkstelliugen.

Der Zeolith filter schaffte es diverse Stoffe zu binden und somit das Wasser aufzubereiten.

Zeolith nicmmt Ammonium auf, welches nicht mehr im Stickstoffkreislaufes eines Aqquariums in Nitrat NO3 gewandelt werden kann. Der STickstoffkreisklauf wird also sehr früh unterbrochen. Insebesondere Chlor und Kupfer kann mit Zeolith bedunden werden. Sie haben die NAchricht erhalten, dass ihre Wasserwerke das Wasser aufchloren? (sehen sie, die Website Ihres Wasserversorgers sollte iHr neuer Favorit im Webbrowser sein) schliessen Sie einen Zeolith Filter an und ziehen Sie das Chlor aus dem wasser. Kuperwerte über 0,01 mg/l sind bereits für eineige Aquairenbewohner tödlich, daher ein Stoff der unbedingt raus muss.

Zeolith verfügt aufgrund seiner sogenanten Adsorbtionseigenschaft (Stoffe bleiben an Oberfläche haften) als Sieb auf molekularer Ebene, dass selbst feinste Schwebepartikel aufgenommen werden können. Das Wasser wird dadurch. deutlich klarer

Zeolith ist mit einer Kochsalzlösung regenerierbar und somit lange verwendbar

Aktivkohle hat eine extrem poröse Oberfläche welches es erlaubt Stoffe zu binden und festzuhalten. Besonders Medikamentenrückstände oder unerwünschte Verfärbungen (zB durch Wurzeln) können herausgefiltert werden. Aktivkohle ist leider nicht regenerierbar und daher auch nur eine lkurze Zeit anwendbar. Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass Aktivkohle neben den unerwüsnchten Stoffen auch dazu neigt wichtige Nährstoffe zu binden. Wir empfehlen daher maximnal einen Einsatz weniger Tage bis höchstens eine Woche am Stück.

Vollentsalzer für das Aquarium

Mischbett vollentsalzer tragen dazu bei, alle Salze und Härtebildner aus dem Aquarienwasser zu binden. Dies ist wichtig für Weichwasserfische, Zuchtbecken oder sogar für das Gießwasser von Aquarien. Wir sprechen von Werten wie Gesamthärte "Gh" "Kh" bestehend aus Calcium und Magnesium, Strontium und Barium sowie Carbonate und sogenannte Kalkseifen. Die Wasserhärte entsteht beim Durchtritt von Wasser durch carbonatgesteinhaltige Böden und Gesteine und/oder Grundwasserleiter (Aquifere) durch Lösung von Carbonaten mithilfe von Kohlensäure unter Bildung löslicher Hydrogencarbonate (HCO3−).

Sämtliche gelösten Erdalkalimetalle (die dann als Carbonate, Sulfate, Chloride, Nitrite, Nitrate und Phosphate vorliegen) werden als Gesamthärte bezeichnet.[4], die nur an Kohlensäure gebundenen Anteile als Karbonathärte[4](auch Carbonathärte oder temporäre Härte oder vorübergehende Härte) und deren beider Differenz als Nichtkarbonathärte[4] (permanente Härte oder bleibende Härte).

Der überwiegende Teil der Wasserhärte entsteht als Carbonathärte und ist daher für die Wasserhärte von spezieller Bedeutung. Sie entsteht durch Auflösung von Carbonathältigen Gesteinen. Die genauen Formeln ersparen wir Ihnen.

Die Härtewerte sind also von Region zu Region unterschiedlich. In Essen haben wir recht weiches Wasser in einigen Stellen von zB. Berlin haben Sie sprichwörtlich "Betonwasser". Was abe rnun tun wenn Sie in Berlin Weichwasserfische HAlten wollen? Darauf verzichten wäre eine Alternative - das Wasser anzupassen die andere.

Wir schaffen es also sämtliche Härter aus dem Wechselwasser zu ziehen und dieses dann im Anschluss selbst wieder auzuhärten (remineralisieren). Man nehme für Magnesium zb Bittersalz, für Calcium (Gh) und die KH Calciumcarbonat oder Calciumsulfat rein für Calcium (gH) . Die KH kann separat mit zb Backpulver (Natriumhydrogencarbonat oder Kaliumhydrogenvcarbonat) eingestellt werden.

Dies ist alles in allem sehr aufwendig. In der Regel wird dann das erzeugte "Reine Wasser" mit dem Leitungswasser vermischt "verschnitten" sodass man die Zielwerte erreicht. Hiermit wird das Harz geschont und isat somit länger haltbar.

Vollentsalzer Harze können regeneriert werden, wir bieten Ihnen aber stets einen Austausch bzw Regenerierservice an. Sie erhalten umgehend ein neues Harz und wir regenrieren im Hintergund. Zur Regenrierung dieser Harze benötigt man zum einen ein gewisses Chemisches Wissen, zum anderen ein Handling mit zum Teil nicht ungefährlichen Stoffen - ein Aufwand den man als Laie nicht machen sollte.

Nun kann sich der Berliner darüber freuen, dass er endlich Weichwasserfische in seinem ehemaligen Betonwasser halten kann.

Doch, was ist genau passiert? Wo ist die Härte aus dem Wechselwasser hin?

Hier werden wieder Ionen gegeneinander ausgetauscht. positiv geladene ionen wie zB Magnesium und Calcium werden gebunden und gegen Wasserstoffionen ersetzt. Im Nachgang werden dann negativ geladene Ionen wie Chlorid, Nitrat und Phosphat gegen sogenannte Hydroxionen getauscht

Chemisches Zeichen Wasserstoff H+

Chemisches Zeichen Hydroxionen (OH-)

die ausgetauschten Ionen zusammen ergeben somit nicht anderes als Wasser (H2O)

Wasseraufbereitung